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Smiley Abschlussreise 2013
29.09 - 05.10.2013
 
Es ist kaum zu glauben wir fahren zum 3. Mal auf eine Smiley Abschlussreise.
Schon seit dem Mittwoch ist der Veloanhänger vor Ort, er ist nun auch noch umgebaut nach Elektrovelomass. Nun ist das Laden ein bisschen einfacher und meine wochenlange Planung wird zeigen, ob es besser sein wird. Neu ist neben Pedi auch Julia eingebunden und so machen wir uns am Samstagmorgen ans Verladen! Auch neu ist ein Flyer Tandem zu verladen, denn wie ich dem Trudi im Frühjahr versprochen habe, Sie auf einem Tandem mit zunehmen, werden wir das auch einhalten. Zwei Stunden später ist der Anhänger voll und das Tandem macht den Abschluss. Herbert hat uns noch schnell eine Halterung fürs Tandem gemacht, denn er ist auch aufgeregt wenn seine Trudi dann plötzlich mit dem Tandem unterwegs ist.
Sonntagnacht und die Reise nach Cesenatico startet um 23.00 Uhr. Ohne Zwischenfälle erreichen wir am Montagmorgen das Hotel. Den Luxus gleich mit dem Frühstücksbuffet zu Starten begeistert alle.
 
 
30.09.2013
14.45 Uhr trafen wir uns zur ersten Ausfahrt 33 km und 2Std 40min im Sattel. Cervia ein Dorf im Norden war das Ziel. Die Temperatur war nicht hoch um 15 Grad, aber alle hatten mein Rat befolgt und gute Kleider dabei. Auch das Tandem mit Stefan und dem Trudi hielt super mit. Alle waren nun doch ein bisschen müde und nach dem Wellnessen und Nachtessen gab es noch einen Grappa an der Bar und kurz um war eine ruhige Nacht eingeläutet.
 
1.10.2013
7.30 Uhr Ein Alphorn?? Bin ich auf der Alp oder am Jodlerfest? Nein, das Meerrauschen ist kein Bergbach. Schweiz oder Italien!? Ich wusste nicht was da abgeht… Ganz ruhig: es ist ein Smiley, der uns mit Heimatklängen auf einem Alphorn, (den Mischtstock Güggel ersetzt) und uns weckt. Hansueli hatte sein Alphorn dabei und uns so jeden Morgen sanft aus den Federn geholt.
 
 
10.00 Uhr Tour 2. Richtung San Marino. Heute waren 15% Steigung auch dabei. Ich hatte mit Paul in der Steigung eine engere Beziehung. Das heisst, mit einem Seil half ich ihm wenn`s nötig war. Wir hatten das schon in der Schweiz geprobt und so waren nun 2 Tandems unterwegs. Er musste sich mit dem schwächeren Fahrer begnügen und so überholte uns kurz vor Bergankunft das Tandem. Die Abfahrt konnte er dafür selber bestimmen, wie schnell er die bewältigt, was dem Trudi untersagt blieb. Aber mit einem Rennfahrer wie Stefan ist, ging`s schön flott nach unten. Die Tandem Bremsen liefen keine Gefahr zu überhitzen!!!! 60km 3Std 20min auf dem Rad ein super Tag, um so noch das Meer die Sauna und anschliessend das Buffet zu geniessen. Mit einem Grappa als Abschluss schläft man gut und das Essen liegt einem auch nicht schwer auf.
 
 
2.10.2013
Nach dem Alphorn schnell zum Frühstück. Heute plane ich eine Tour wo nach 30km geteilt wird um auch mal eine längere und mit mehr Aufstiegen bespickte Tour zu machen. Wie immer gab ich Steff auch die Karte. Damit auch er meine Richtung kennt, falls wir uns aus den Augen verlieren.
Da es sich nicht bestätigt, das 32 Fahrer in einer Gruppe Probleme im Strassenverkehr bilden fahren wir immer zusammen! Bei Kreuzungen regelt Aendel, in einer gelben Veste, den Verkehr und so haben wir den ganzen Tag  grüne Welle. Auch die Funkgeräte erleichtern das miteinander, auch wenn die Funksprüche nicht immer Lupenrein sind. Ich höre am liebsten von Steff auf dem Tandem am Schluss der Konvoy rollt!!
Einem Fluss entlang und zurück nach Cesena nahmen wir als erstes unter die Räder. Ach, Scheisse ich hatte die Karten im Hotel vergessen! Wie gut das es ein Funk gibt und ich Steff auch immer die gleiche mitgebe. So hiess es: Steff von Beat antworte, ja was woscht, gischt du Aendel di charta ha mini im Hotel vergässe und er sel sie mier firha bringen, würdi has a aber oh vergässe, OK Also hüt ohni Charta.
Gut, hatte ich mein GPS mit und dort hatte ich die Touren vom Frühjahr noch abgespeichert. Also musste ich aus drei Touren heute eine machen und mein eigenes GPS im Kopf. Auf das ist auch immer Verlass. Und wie alle meine Smileyfahrer wissen: ich kann mich nicht verfahren, da ich keine Tour plane. Denn es ergibt sich bei uns immer so wie es kommt. Heute war Asphalt, Schotter und schmaler Wiesenweg das Thema. Bei Cesena kam der Moment wo wir uns teilten und Pedi, Julia und ich uns ins hügelige Gebiet aufmachten. Steff und Aendel brachten nach einem Kaffee Stopp Gruppe 2 nach 58 km zurück zum Hotel.
Die 663 Höhen Meter waren auch bei uns eine schöne Herausforderung und auch die Batterien mussten teilweise gewechselt werden! Wenn man den Schlüssel nicht verloren hätte! Rene stand rätselvoll vor seinem Flyer und fand den Schlüssel nicht… also musste er sich mit kleinerer Unterstützung weiterkämpfen und am Schluss nahm ich sein Rad damit er noch von meiner Unterstützung locker zum Hotel kam. Ich beruhigte ihn, da er von uns einen Flyer gemietet hatte, war es kein Problem. Ich hatte die Ersatzschlüssel im Hotel dabei. Nach 83 km und 4 Std 25 min kamen alle glücklich im Hotel an, und heute waren auch bei mir 1500 kcal verlorengegangen und die wurden am Gratis Nachmittags Buffet teilweise sofort wieder zugeführt. Auch das Bier half dabei. Bein Znacht fragte mich Aendel wem wohl der Schlüssel in seiner Gepäckträgertasche sei!!! Und so hatte es sich auch aufgeklärt wo der Schlüssel war. Beim Kleiderwechsel unterwegs hatte Rene wohl den Schlüssel auf Aendels Velotasche gelegt und so fand er den Weg in die Tasche. Alles Gut Ende Gut.
  
 
 
3.10.2013
Rimini wir kommen!! Dem Meer entlang ging es heute 20 km zwischen Hotel und Meer nach Süden.
Heute hatten wir ein riesen Glück, denn ein alter Italiener hatten uns alle mit seinem Auto überholt. Am Schluss vorne bei mir, als Aendel sich vor mir einordnen wollte wurde er vom Auto abgeschossen. Da er ihn gerade aufs Hinterrad erwischte und so Aendel noch vorne geschleudert wurde, konnte er zuerst noch die Beschleunigung aufnehmen, bevor er auf die Seite stürzte. Aendel als gut durchtrainierter Sportler hatte nebst Schürfung alles gut überstanden was uns ermöglichte weiter
zu fahren. Dem Fluss auf dem Damm entlang ging es gemütlich weiter. Der Damm wurde schmäler der Untergrund ruppiger und die Augen der Smileys grösser. Julia übernahm Aendels Job, damit er sich vom Schock erholen konnte. Also waren wir zwei vorne und sahen was auf uns zu kam. Als es so aussah als ob nur noch Gestrüpp vor uns lag hielt der Konvoy und wir gingen auf Besichtigung. Es lagen 100Meter schmaler abschüssiger Singletrail vor uns. Ich beschloss, das meine Smiley`s das fahren können und so schickte ich zuerst die gewohnteren Fahrer voraus, um den anderen zu zeigen: es geht. Beim Tandem mit dem Trudi war wohl laufen angesagt. Was dann zu sehen war, geht in die Geschichte der Smileys ein!!! Jeder überwindete sich und fuhr. Und am Schluss Steff mit seinem Trudi fuhren unter Applaus uns entgegen und Trudi wusste sehr wahrscheinlich nicht was mit Ihr gerade geschah!!
 
 
Vreni sagte zu mir: wenn das ihr Hansueli mit ihr gemacht hätte, das Donnerwetter wäre gross gewesen!!! Der Weg wurde besser und kurzum fanden wir zurück auf den Asphalt.
60km und 3Std 22min später und mit Paul am Seil sind wir gut im Hotel angekommen.  
 
 
4.10.2013
Der Wochen Markt ruft! Heute Morgen waren die Frauen nicht mehr zu halten den bis um 13.00 Uhr war Markt angesagt, das hiess für uns Männer Taschen tragen. Um 12.00 noch eine Stärkung am Buffet bevor wir uns kurz von 14.00 Uhr auf unsere letzte Runde machen. Und am Schluss doch noch ein Bier Stopp am Hafen einlegen werden!
 
 
Ich fand wieder kleine Strassen wo wir nicht so mit dem Verkehr kämpfen mussten. Die 30 km rollten wir in 1Std 34 min ab und so ging unsere 3.Abschluss Reise zu Ende. Nun war nur noch das Verladen der Räder unser letzter Akt! Doch auch das verlief gut und so genossen wir den letzten Abend.
 
5.10.2013
Nun war es soweit die Fahrt in die Schweiz stand bevor. Stefan übernahm die Verantwortung mit links den er liebt sein Job auch so wie wir, und das ist die beste Voraussetzung für den Erfolg!
So kamen wir alle gut in Matten an und auch die Räder fanden wieder Ihren Besitzer.
Nur die Auffahrrampe hängt noch am Baum neben dem Hotel Steff hat sie da schön Platziert!!!
 
 
Nun möchte ich mich bei allen bedanken für die schöne Reise, jeder hat etwas dazu beigegetragen um sie zum Erfolg zu bringen.  
Bis zur nächsten Reise ev. 2.-9.03.2014 in Süd Spanien
 
 
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